Hört sich spannend an, oder? Ist es auch!
Magnatune ist ein Musiklabel, dass seit 2003 existiert. Auf Magnatune.com können Songs komplett angehört werden, nicht wie z.B. bei itunes, wo man 30Sek zu hören bekommt. Das alleine ist ja schon eine tolle Sache, aber es kommt noch besser. Wenn man ein Album downloaden will, kann man den Preis selber bestimmen. Es wird zwar einer vorgeschlagen, es kann jedoch au deutlich weniger bezahlt werden. (Natürlich auch deutlich mehr). Das Spannende ist, dass die User anscheinend bereit sind für gute Musik auch gerecht zu bezahlen, so wird im Schnitt mehr bezahlt als der vorgeschlagene Preis!
Magnatune ist ausserdem sehr fair zu ihren Künstlern. Die Einnahmen werden nämlich 50:50 geteilt, da könnten sich andere Labels ja mal was abschauen oder?
Mehr Infos findet ihr in diesem Artikel.
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: amazon, facebook, Flickr, Magnatune, Web 2.0, Web Services, Wikipedia
Nach dem Börsencrash im Jahr 2001 dachten einige die Zeit des Internets sei vorbei. Andere hatten das Gefühl es beginne ein neue Ära in diesem Bereich. Diese setzten sich zusammen und entwickelten ein Konzept für eine neue Internetgeneration und zwar das Web 2.0. Bei diesem Brainstormin wurde in erster Linie ein Begriff kreiert, der diese neue Bewegung benennt. Der Grundgedanke des Web 2.0 war, ein Netzwerk zu erstellen, indem jeder mitwirken kann und somit Verantwortung trägt. Man soll es also nicht mehr passiv, sondern auch aktiv nutzen können, was eigentlich auch die ursprüngliche Idee des Internets war.
Der Erfolg zeigte sich rasch. Schon achtzehn Monate später fand man 9.5 Millionen Einträge auf Google zu diesem Begriff.
Heute ist das Web 2.0 nicht mehr wegzudenken. Es gibt unzählige Communities auf denen Informationen ausgetauscht, Kontakte geknüpft oder Bilder gezeigt werden. Dazu ein paar bekannte Beispiele:
Wikipedia ist ein Onlinelexikon, in welchem jeder User Inhalt dazufügen, verändern oder löschen kann.
Auf Flickr kann jeder seine Fotos und Videos veröffentlichen. Egal ob Fotograf oder Amateur. Der Basic-Account ist kostenlos.
Auf Amazon kann man Bücher, CDs, DVDs, Elektronik und vieles mehr bestellen. Das besondere daran ist, dass man zu jedem Produkt die Meinung von anderen Käufern lesen kann.
Facebook ist ein Portal um sich mit seinen Freunden auf verschiedene Arten zu vernetzen. Es besteht die Möglichkeit Nachrichten zu verschicken, auf einer Karte einzuzeichnen wo man schon alles gewesen ist und noch vieles mehr…
Bei Plattformen gibt es drei verschiedene Wege um eine grosse Datenbank aufzubauen. Man nennt dies „The Architecture of Participation“. Ich zeige diese Varianten anhand von Beispielen:
Yahoo! bezahlte früher Leute um eine Datenbank zu erstellen. Dies ist im Web 2.0 jedoch nicht mehr üblich.
The Open directory Project wurde von der open source community inspiriert und sucht Freiwillige für die Arbeit.
Napster funktioniert mit einer Gegenleistung. Das heisst du kannst nicht profitieren, wenn du nicht auch anderen deine Daten zur Verfügung stellst.
Für genauere Infos siehe What Is Web 2.0. Ein Artikel von Tim O’Reilly.



