Der Cast Blog. Der Blog von Cast. Was ist Cast? Warum einen Blog?


Literaturliste des Rappolds
November 19, 2008, 8:00
Gespeichert unter: Info, Web 2.0 | Schlagworte: , ,

Dieter Rappold hat uns die „Basics“ des Web 2.0 (dem social-web) beigebracht. es war eine intensive woche, doch wenn wir uns das ganze nochmals revue passieren lassen merken wir, wie umfangreich diese gelungene annäherung war. In seinem Blog (Sierralog) fand ich den Artikel mit der Literaturliste…

screenshot

an dieser stelle im namen der klasse nochmals vielen dank, auch für die gute lektüre, die du mir empfolen hattest…  das buch GROUNDSWELL.



shift festival in basel
November 19, 2008, 12:20
Gespeichert unter: Web 2.0 | Schlagworte:
bild von rebell.tv

bild von rebell.tv

nach einer langen reise sassen wir im publikum dieser nettetn impression, herrrlich.

den beitrag findet ihr hier.

http://blog.rebell.tv/culturalstudiesch/martin-zimper-und-andreas-castzhdkch.html



Identity 2.0
Oktober 10, 2008, 8:17
Gespeichert unter: Web 2.0 | Schlagworte: , , , ,

…unsere präsenz im internet steigt, so steigt auch unsere aktivität mit all unseren identitäten. so kaufen wir bei shops ein und das mit einer identität, aber im nächsten online shop kaufen wir erneut ein, diesmal mit einer neuen angemeldeten identität. wollen wir das?

hier eine klare aussage vom gründer und ceo von sxip identity.

da das web 2.0 da ist, sind wir gezwungen auch diesen aspekt behandeln. bitte beachtet auch den interessanten blog von dick hardt. (http://identity20.com/)



Der „Network Effect“
Oktober 10, 2008, 7:16
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: , , , , ,

Meiner Recherche nach ist der „Network Effect“ ein generationsübergreifender Begriff, der uns alle Betrifft. Und von der Geschäftswelt bis zum Freundeskreis Einfluss auf das Leben nimmt. Er befasst sich mit den Auswirkungen von Vernetzung, wie zum Beispiel dem kaufen und verkaufen von Artikeln, welches viel leichter ist mit Web-Plattformen wie eBay und co…

Auch seiten wie youtube wäre ohne diesen effect nichts, dieser effect ist web 2.0,

Wir alle nehmen Einfluss, was dieser Effect sein kann und in Zukunft sein wird. Ist das nicht schön?!?

Da dieses Phenomen Offensichtlich bereits in einer natürlilchen Art und Weise in der Gaming Welt integriert wurde, finde ich diesen YouTube Beitrag passend….



Musik gratis anhören und den Preis fürs downloaden selber bestimmen
Oktober 10, 2008, 5:42
Gespeichert unter: Web 2.0 | Schlagworte: , , ,

Hört sich spannend an, oder? Ist es auch!

Magnatune ist ein Musiklabel, dass seit 2003 existiert. Auf Magnatune.com können Songs komplett angehört werden, nicht wie z.B. bei itunes, wo man 30Sek zu hören bekommt. Das alleine ist ja schon eine tolle Sache, aber es kommt noch besser. Wenn man ein Album downloaden will, kann man den Preis selber bestimmen. Es wird zwar einer vorgeschlagen, es kann jedoch au deutlich weniger bezahlt werden. (Natürlich auch deutlich mehr). Das Spannende ist, dass die User anscheinend bereit sind für gute Musik auch gerecht zu bezahlen, so wird im Schnitt mehr bezahlt als der vorgeschlagene Preis!

Magnatune ist ausserdem sehr fair zu ihren Künstlern. Die Einnahmen werden nämlich 50:50 geteilt, da könnten sich andere Labels ja mal was abschauen oder?

Mehr Infos findet ihr in diesem Artikel.



Web 2.0, eine kleine Einführung…
Oktober 9, 2008, 7:17
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: , , , , , ,

Nach dem Börsencrash im Jahr 2001 dachten einige die Zeit des Internets sei vorbei. Andere hatten das Gefühl es beginne ein neue Ära in diesem Bereich. Diese setzten sich zusammen und entwickelten ein Konzept für eine neue Internetgeneration und zwar das Web 2.0. Bei diesem Brainstormin wurde in erster Linie ein Begriff kreiert, der diese neue Bewegung benennt. Der Grundgedanke des Web 2.0 war, ein Netzwerk zu erstellen, indem jeder mitwirken kann und somit Verantwortung trägt. Man soll es also nicht mehr passiv, sondern auch aktiv nutzen können, was eigentlich auch die ursprüngliche Idee des Internets war.

Der Erfolg zeigte sich rasch. Schon achtzehn Monate später fand man 9.5 Millionen Einträge auf  Google zu diesem Begriff.

Heute ist das Web 2.0 nicht mehr wegzudenken. Es gibt unzählige Communities auf denen Informationen ausgetauscht, Kontakte geknüpft oder Bilder gezeigt werden. Dazu ein paar bekannte Beispiele:

Wikipedia ist ein Onlinelexikon, in welchem jeder User Inhalt dazufügen, verändern oder löschen kann.

Auf Flickr kann jeder seine Fotos und Videos veröffentlichen. Egal ob Fotograf oder Amateur. Der Basic-Account ist kostenlos.

Auf Amazon kann man Bücher, CDs, DVDs, Elektronik und vieles mehr bestellen. Das besondere daran ist, dass man zu jedem Produkt die Meinung von anderen Käufern lesen kann.

Facebook ist ein Portal um sich mit seinen Freunden auf verschiedene Arten zu vernetzen. Es besteht die Möglichkeit Nachrichten zu verschicken, auf einer Karte einzuzeichnen wo man schon alles gewesen ist und noch vieles mehr…

Bei Plattformen gibt es drei verschiedene Wege um eine grosse Datenbank aufzubauen. Man nennt dies „The Architecture of Participation“. Ich zeige diese Varianten anhand von Beispielen:

Yahoo! bezahlte früher Leute um eine Datenbank zu erstellen. Dies ist im Web 2.0 jedoch nicht mehr üblich.

The Open directory Project wurde von der open source community inspiriert und sucht Freiwillige für die Arbeit.

Napster funktioniert mit einer Gegenleistung. Das heisst du kannst nicht profitieren, wenn du nicht auch anderen deine Daten zur Verfügung stellst.

Für genauere Infos siehe What Is Web 2.0. Ein Artikel von Tim O’Reilly.



NICHTS GEHT OHNE VERNETZUNG
Oktober 8, 2008, 10:30
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: , , , , ,

Beim menschlichen Gehirn sind es Synapsen, die Nervenzellen miteinander vernetzen und im Web haben wir die sogenannten „Tags“.

Tags sind Schlagworte, die einem Bild, Text usw. zugewiesen werden können um bei einer Suche auf relevante Texte, Bilder, Seiten etc. zu stossen. Durch die vielen Überlappungen kann etwa exakt das gleiche Bild durch unterschiedliche Suchwörter gefunden werden wie „Ball“ und „WM“.

Das ganze Konzept wird als Folksonomy bezeichnet und wird beispielsweise von Flickr oder del.icio.us forciert. Gewissermassen ist Folksonomy die kollaborative Kategorisierung bei der jeder User die Schlagwörter frei wählen kann.

Tagcloud

Um diese Schlagwörter zu visualisieren werden Tagclouds verwendent, die wiederum aus verschiedensten Schlagwörtern bestehen und je öfter ein Schlagwort benutzt wurde, desto deutlicher erscheint es in der Wolke. So werden oft angewandte Tags klar ersichtlich und die weniger gebrauchten, bleiben eher im Hintergrund oder gar unbemerkt.

Entstehung einer Tagcloud: je mehr User den gleichen Tag für etwas verwenden, desto grösser erscheint dieser.



DANK GOOGLE ZUM BESTEN DÖNER
Oktober 8, 2008, 9:24
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: , , , ,

Mittag! Hunger! Aber wo bitte schön kann ich hier den besten Döner Kebab bestellen?

Google Maps’ einfachem Programmierungsmodell ist es zu verdanken, dass Mashups entstanden sind. Diese verknüpfen Google Maps mit anderen Datenquellen im Internet wie mjam.at oder housingmaps.com und bieten eine neue Art Web Services an.



we are all connected
Oktober 8, 2008, 6:34
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: , , , , , , ,

wir sind alle miteinander verbunden – durch hypertext (auch bekannt als „das unterstrichene“ oder link)!

ohne unsere mithilfe wäre das netz nicht wie wir es heute kennen und zu schätzen wissen.

die unentgeltliche arbeit, die wir beispielsweise jeden tag für google verrichten, hilft struktur, in einem überfluss an daten, zu schaffen.

google nutzt diese vernetzung der websites miteinander, um eine hierarchie zu erstellen: je mehr links auf eine seite verweisen, umso höher ist das gewicht dieser seite. je höher das gewicht der verweisenden seiten ist, desto größer ist der effekt. dieser algorithmus wurde von larry page und sergey brin entwickelt und nennt sich daher (nach larry page) page rank .

die sogenannte collective intelligence ist dafür verantwortlich, dass nachschlagewerke wie wikipedia.org sich ständig weiterentwickeln und informationen von jeder person verändert oder ergänzt werden können („with enough eyeballs, all bugs are shallow“, eric raymond). die theorie der collective intelligence besagt, dass eine grosse anzahl an meinungen -in einem durchschnitt betrachtet- das exakte resultat bereithält. sodass auch z.b amazon.com die buchbeurteilungen von usern dazu nutzen, um ihre suchergebnisse zu optimieren.

da wir auch in der lage sind, uns im internet zu einem gewissen masse selbst zu verwirklichen, entsteht die sogenannte „social currency“ welche sich proportinal entgegengesetzt einer monetären währung verhält. um dieses phänomen zu klären ein video von douglas rushkoff  whose story is it?



Free – Geschäftsmodelle, die es ermöglichen, dem User etwas gratis zu geben
Oktober 8, 2008, 2:17
Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: , , , , , ,

Anlass für diesen Blog-Eintrag ist der Artikel „Free“ von Chris Anderson.

Anderson zeigt anhand von Beispielen auf, wie man mit verschiedenen Geschäftsmodellen den Usern Sachen gratis anbieten kann. Anderson geht dabei von sechs verschiedenen Modellen aus, die hier kurz erläutert und verlinkt werden.

Freemium

Bei Freemium bietet der Webdienst-Anbieter einen kostenlosen Basisaccount für die meisten User und einen kostenpflichtigen Premiumaccount für einige wenige User. Dabei ist der Anteil der Basisaccout-User 99 Prozent. z.B. Flickr

Advertising

Dieses Geschäftsmodell ist ganz simpel. Der Webdienst wird für die User kostenlos angeboten und über Werbung, die auf der Seite geschaltet wird, finanziert. Bestes Beispiel ist Google. Wir können den Suchdienst gratis benützen und Google verdient dennoch ganz gut…

Cross-subsidies

Hinter der Quer-Subventionierungs-Idee steckt der Gedanke, dass gewisse Sachen gratis angeboten werden und durch die Einnahmen von einer zweiten Sache finanziert werden. Eine Band verschenkt zum Beispiel ihre CD, erlangt dadurch einen grösseren Bekanntheitsgrad und erhofft sich so einen höheren Ticketabsatz für die Konzerte.

Zero marginal cost

Dieses Modell ist ganz ähnlich wie cross-subsidies. Diese Variante sehen wir oft im Online-Musikbereich. Viele Musiker bieten ihre Musik gratis zum anhören oder auch downloaden an. Für sie steht nicht ein Verdienst im Sinn von Geld im Vordergrund. Sie wollen viel mehr zeigen, was sie im Luftschutzkeller gebastelt haben und freuen sich über die Art der Veröffentlichung.

Labor exchange

Bei dieser Variante arbeitet jeder User mit den Webdienst zu verbessern. Bestes Beispiel ist auch hier Google. Anhand unseres Suchverhaltens. (Welche Schlagwörter geben wir ein, welche Links klicken wir an…?) kann Google seinen Dienst ständig verbessern. Sozusagen Dienstleistung für Dienstleistung.

Gift economy

Hier gibt man etwas gratis. Bestes Beispiel ist Wikipedia. Hier schreiben Autoren einen Artikel und geben diesen frei zur Verfügung für alle, ohne dabei direkt etwas dafür zu bekommen. Anscheinden gibt es gewisse Autoren die eine gewisse Befriedigung spühren, wenn sie möglichst viele Artikel verfasst haben.

Ein weiterer Artikel, der sich mit den Geschäftsmodellen im Web 2.0 beschäftigt.