Gespeichert unter: Begriffserklärungen, Web 2.0 | Schlagworte: Advertising, Flickr, Free, gift economy, Google, Web 2.0, Wikipedia
Anlass für diesen Blog-Eintrag ist der Artikel “Free” von Chris Anderson.
Anderson zeigt anhand von Beispielen auf, wie man mit verschiedenen Geschäftsmodellen den Usern Sachen gratis anbieten kann. Anderson geht dabei von sechs verschiedenen Modellen aus, die hier kurz erläutert und verlinkt werden.
Bei Freemium bietet der Webdienst-Anbieter einen kostenlosen Basisaccount für die meisten User und einen kostenpflichtigen Premiumaccount für einige wenige User. Dabei ist der Anteil der Basisaccout-User 99 Prozent. z.B. Flickr
Advertising
Dieses Geschäftsmodell ist ganz simpel. Der Webdienst wird für die User kostenlos angeboten und über Werbung, die auf der Seite geschaltet wird, finanziert. Bestes Beispiel ist Google. Wir können den Suchdienst gratis benützen und Google verdient dennoch ganz gut…
Cross-subsidies
Hinter der Quer-Subventionierungs-Idee steckt der Gedanke, dass gewisse Sachen gratis angeboten werden und durch die Einnahmen von einer zweiten Sache finanziert werden. Eine Band verschenkt zum Beispiel ihre CD, erlangt dadurch einen grösseren Bekanntheitsgrad und erhofft sich so einen höheren Ticketabsatz für die Konzerte.
Zero marginal cost
Dieses Modell ist ganz ähnlich wie cross-subsidies. Diese Variante sehen wir oft im Online-Musikbereich. Viele Musiker bieten ihre Musik gratis zum anhören oder auch downloaden an. Für sie steht nicht ein Verdienst im Sinn von Geld im Vordergrund. Sie wollen viel mehr zeigen, was sie im Luftschutzkeller gebastelt haben und freuen sich über die Art der Veröffentlichung.
Labor exchange
Bei dieser Variante arbeitet jeder User mit den Webdienst zu verbessern. Bestes Beispiel ist auch hier Google. Anhand unseres Suchverhaltens. (Welche Schlagwörter geben wir ein, welche Links klicken wir an…?) kann Google seinen Dienst ständig verbessern. Sozusagen Dienstleistung für Dienstleistung.
Gift economy
Hier gibt man etwas gratis. Bestes Beispiel ist Wikipedia. Hier schreiben Autoren einen Artikel und geben diesen frei zur Verfügung für alle, ohne dabei direkt etwas dafür zu bekommen. Anscheinden gibt es gewisse Autoren die eine gewisse Befriedigung spühren, wenn sie möglichst viele Artikel verfasst haben.
Ein weiterer Artikel, der sich mit den Geschäftsmodellen im Web 2.0 beschäftigt.
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